
Pexcels x Narcisa Aciko
Zu einem echten Ökostrom-Anbieter wechseln
Wer Treibhausgasemissionen vermeiden will, kommt um das Thema Energie nicht herum, denn die Energieversorgung spielt eine wichtige Rolle bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen. Die Energiewende nimmt daher eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel ein. Eine Möglichkeit, den Ausbau erneuerbarer Energien zu unterstützen, ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter. Dabei lohnt es sich, die angebotenen Stromtarife und ihre Umweltkriterien genauer zu prüfen.
Schritte zur Umsetzung
Aktuellen Anbieter und Vertragsdaten checken
- Überprüfen Sie, bei welchem Strom- und Gasversorger Ihre Einrichtung ist, und welchen Strommix Sie derzeit beziehen. Informationen dazu finden Sie in der Regel auf Ihrer Stromrechnung.
- Finden Sie heraus, wie lange Sie an Ihren aktuellen Vertrag gebunden sind
Ökostromanbieter recherchieren
- Ökostromtarife unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Herkunftsnachweise und ihrer zusätzlichen Umweltkriterien.Stromanbieter können Herkunftsnachweise nutzen, um die Erzeugung der als erneuerbar ausgewiesenen Strommenge nachzuweisen. Diese Nachweise können unabhängig vom physikalischen Strom gehandelt werden. Sie belegen die Erzeugung einer entsprechenden Menge erneuerbarer Energie, sagen für sich genommen aber noch nichts über die zusätzlichen Umweltwirkungen eines Stromtarifs oder dessen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien aus.
- Achten Sie deshalb auf nachvollziehbare Kriterien und unabhängige Gütesiegel. Als Orientierungshilfe können beispielsweise das Grünerstrom-Label oder das ok-power-Siegel dienen.
Anbieter wechseln
- Jetzt müssen Sie nur noch den Anbieter wechseln. Das ist in der Regel mit wenigen Klicks erledigt.
Kosten und Zeitaufwand
Wenn Sie sich an den Siegeln orientieren, ist der Zeitaufwand für Recherche und Wechsel gering. Die Preise können je nach aktueller Situation auf dem Strommarkt stark variieren. In der Regel ist Ökostrom aber nicht unbedingt teurer als konventioneller Strom.